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Auf den Seiten von Christa Moll finden Sie neben wechselnd eingestellten Zitaten auch eine kurze Biographie von mir: http://www.zitante.de

 

Alle Sprüche auf dieser Seite unterliegen meinem Copyright.
Ich bitte ausdrücklich darum, sie nicht zu kopieren und
in eine andere Internetseite einzufügen
oder anderweitig öffentlich zugänglich zu machen,
ohne vorher meine Zustimmung eingeholt zu haben.

 

 

Gedankensplitter in ungeordneter loser Folge:


Geld spielt nur bei denen keine Rolle,
die es haben.



Gier und Reichtum stehen eng beisammen.

Ich möchte für keinen einstehen,
den ich nicht ausstehen kann.



Dein Inneres solltest du nur dem zeigen,
der dein Vertrauen verdient.



Ein kleiner Sturm fällt keine Eichen.



Bevor ein Reicher teilt, sterben drei Arme.



Das kleinere Übel:
Einer, der viel Wind macht,
ist mir lieber als einer,
der gar nichts bewegt.



Du kannst dir die Dinge nicht immer aussuchen,
die am Rand deines Lebensweges auf dich warten.



Die meisten unserer Schwierigkeiten bereiten wir uns selbst.



Wenn das Wissen Wurzeln schlägt, flüchtet die Unwissenheit.



Erst an seinem Ende kannst du dein Leben auf die
Waagschale legen und prüfen, welches Gewicht es hat.



Manchmal musst du lange suchen,
um den Stein der Zufriedenheit zu finden.




Zu Unrecht werden oft diejenigen zu wenig beachtet,
die am Rande stehen.



Wer mit beiden Beinen fest im Leben steht,
den wirft so schnell nichts um.




Es ist nicht so wichtig, wie schnell oder
wie langsam du etwas zuwege bringst –
Hauptsache, es wird gut.



Leicht verletzbar sind jene,
die ihr Herz offen vor sich hertragen.




Wer den Zugang zur Natur gefunden hat,
darf bei jeder Schau in der ersten Reihe sitzen.



Wer bis ins hohe Alter das Kind in sich bewahrt,
der kann nicht anders und lässt es ab und zu heraus.



Messen kannst du dich nur mit einem,
der mit dir auf gleicher Stufe steht.




Wer ganz oben ist, kann sich im Lichte sonnen.



Wer gern etwas verschenkt,
beschenkt sich selbst
durch die Freude am Schenken.



Manchen Leuten kann man nur beikommen,
wenn man ihnen etwas draufzusetzen weiß.



Wenn dir die Liebe begegnet,
kannst du es nicht verheimlichen.
Andere sehen dich aufblühen.



Kinder brauchen Liebe, Vertrauen, Achtung, Forderung
und Konsequenz, ehe man eines Tages
die Zügel loslassen kann und muss.



Gräme dich nicht, wenn du etwas verloren hast.
Vielleicht wird es ein anderer finden und sich darüber freuen.



Es ist nicht so wichtig, was andere über dich denken.
Du musst vor dir selbst bestehen.



Ein guter Streit befreit.



Ein froher Gast ist keine Last.



Über Zweifelhaftes nachzudenken
ist zweifelsfrei des Zweiflers Tun,
aber zweifelsohne denkt er nicht daran,
am Zweifel zu verzweifeln.



Es ist meist nur Zufall, zu Fall zu kommen.



Älter werden heißt nicht unbedingt klüger werden,
aber jeder sollte es zumindest versuchen.



Je älter ich werde, um so gelassener
sehe ich alle Dinge an mir vorüberziehen.



Die klugen Alten sind keineswegs altklug und
die Altklugen sind meist weder alt noch klug.



Wer nicht gelernt hat,
sich auf das Wesentliche zu konzentrieren,
verliert sich im Dschungel der Nichtigkeiten.



Ab und zu solltest du nach innen horchen
und dich fragen, ob es dir gut geht.



Die beste Beziehung zerbricht am gegenseitigen Schweigen.



Ein bunter Hund hat auf jedem Weg seine Bewunderer.



Die aufrecht im Leben stehen,
haben kein Problem, ihr Gesicht zu zeigen.

Jeder sollte aus seinen Erinnerungen ein Haus bauen,
in das er gern einkehrt.


Müde Hunde wecken keine Leute.

Dinge, die das Leben versüßen,
wollen zuvor erarbeitet sein.

Den größten Wirrköpfen entspringen oft die besten Ideen.

Wer das Leben und sein Umfeld
nur durch eine rosarote Brille betrachtet,
wird früher oder später an seinen
irrealen Wahrnehmungen scheitern.

Wer einen Narr spielen muss,
um seine Existenz bestreiten zu können, hat's schwer,
aber ein echter Narr ist zu beneiden.

Wer sich mit Lust ins pralle Leben hineinstürzt,
nimmt auch die Schürfwunden mit in Kauf.

Wenn du weißt, was du willst und wohin du willst,
findest du die Kraft, dein Ziel zu erreichen.

Das Leben ist ein faszinierender Tanz.
Ich bin zwar kein guter Tänzer,
aber ich tanze fröhlich mit.

Du kannst kein Geheimnis des Unrechts in dir versenken,
dein Gewissen spült es immer wieder hoch.

Wer seine Ohren auf Empfang stellt, muss damit rechnen,
nicht nur angenehme Töne zu hören.

Je mehr Sonnenbilder du in deinem Inneren speicherst,
um so mehr wirst du in Schattenzeiten davon zehren können.

Entscheidend sind nicht Größe und Ausstattung der Kinderstube,
sondern die Wärme und Geborgenheit, die man darin empfängt.

Eltern können ihre Kinder nicht ein Leben lang beschützen,
aber sie mit viel Liebe, Geduld, Umsicht, Fürsorge und Mühe
auf ihr eigenständiges Leben vorbereiten.

Mit einer glücklichen Kindheit hast du
das große Los für ein ganzes Leben gezogen.

Mancher ist stimmlos wie ein Storch
und weiß nichts Gescheites zu sagen.
Um so lauter klappert er dafür mit seinem Schnabel.

Das Wunder verzauberter Tage versteht keiner,
der nur träge und schweigsam im Zimmer hockt.

Ein zufriedener Abend bereitet der Nacht ein gutes Bett.

Keiner kann gänzlich seine Fesseln abstreifen,
aber jeder sollte sie ab und zu ein wenig lockern.

Hinter jedem Irrtum lauern die besten Ideen.

Die Frohnatur verschenkt ihr Lächeln,
aber es wächst ihr immer wieder nach.

Wer morgens mit seinem Spiegelbild zufrieden ist,
hat einen langen, satten Tag.

Wenn du ganz oben bist,
bedenke den Abstieg und gedenke derer,
die dir nicht folgen konnten.

Die Vorstellung, jemandem eine Freude bereiten zu können,
setzt Triebkräfte frei.

Die größte Befriedigung erfährst du,
wenn du an einem Ziel ankommst,
von dem du anfangs glaubtest, es nicht zu erreichen.

Weitblick schafft Überblick, aber nur,
wenn man den Durchblick hat.

Um die Ecke herum zu denken ist wahrlich besser,
als an der Ecke herumzustehen.

Wer stets im gleichen Trott verharrt,
verpasst im Leben manchen Start.

Wenn Barrieren meine Wege absperren,
probiere ich das Klettern.

Hütet die kleinen Augenblicke der Wärme und Herzlichkeit,
so dass daraus die großen Augenblicke wach
sen können.

Wer helfen will, dem wächst die Kraft dafür.

Das Leben ist keine vergebliche Aufgabe - aber eine Kunst.

Nicht jeder kann es: andere um etwas beneiden
ohne neidisch zu sein.

Das Gleichgewicht sollte nur derjenige verlieren,
der in der Lage ist, sich selbst aufzufangen.

Ab und zu sollte man abheben,
um mit Leichtigkeit über den Dingen zu schweben.

Lieber nahe am Wasser gebaut sein,
als gar keine Tränen haben.

Zum Fliegen braucht es nicht nur einen Flügelschlag,
zum Vorwärtsgehen nicht nur einen Schritt.

Lieber mal einen Satz zu viel reden, als nichts zu sagen haben.

Wer sich frei entfalten kann, wächst über sich hinaus.

Es geht nicht anders, als anders zu sein als andere.

Manche dreschen nur leeres Stroh.
Aber wenn dieses als geballte Ladung auf dich zukommt,
kann es dich glatt erschlagen.

Politikstreit produziert Schlamm und darin
findet die Bescheidenheit keinen Boden mehr.

Die Natur setzt leuchtende Farbsignale, wo etwas zu holen ist.
Menschen installieren Alarmanlagen.

Der rechte Augenblick ist meist der jetzige.

Würde mancher für jede Unfreundlichkeit einen Cent bekommen,
gäbe es noch mehr Millionäre in diesem Lande.

Das Einfache,
sich einfach einmal in einen anderen hineinzuversetzen,
ist nicht einfach, aber es ist einfach hin und wieder nötig.

Wer das Licht nicht zu scheuen braucht, trägt seinen Kopf oben.

Wer den Farben des Lebens neue Nuancen hinzuzufügen weiß, macht die Welt reicher.

Die Größe des Bescheidenen wächst in der Stille.

Sich vorwärts zu bewegen heißt, mit Widerstand zu rechnen.

Wer der Kraft des Wassers vertraut,
weist ihm einen friedlichen Weg.

Hüte eine Freundschaft wie das Feuer.
Nach dem Erlöschen wird es dunkel sein.

Großzügig breitet die Natur ihre reichern Schätze vor uns aus.
Wir müssen weiter nichts tun als hinsehen.

Bis zu blauen Bergen sind alle Wege weit.

Offene Fragen und Probleme wachsen schneller nach als Unkraut.

Wer keine Arbeit hat, spürt die Enge seiner Freiheit.

Die Hungernden dieser Welt haben eine Adresse.
Die Verursacher auch!

Willst du etwas erreichen, sende deine Träume
einen Tag auf deinem Weg voraus.

Du wirst in keiner Stunde der Schwierigkeiten schwanken,
solange du einen wahren Freund an deiner Seite weißt.

Klein ist jeder Anfang.
Wer ein winziges Korn findet, säe es aus!  

Gebe den leisen Tönen einen Resonanzboden,
damit sie sich stark machen können.

Wer Kindern keine Grenzen setzt,
wird sie eines Tages vergeblich in der Fremde suchen.

Kehre nie auf halbem Wege um,
denn der Weg bis ans Ziel
ist nicht weiter als der Weg zurück.

Nur was du heute tust, zählt.

Jeder bleibt in der Schuld seiner Mutter.

Wer im Geld schwimmt, schluckt kein Wasser.

Von allen Lügen ist die schlimmste,
die man sich selbst glaubhaft machen will.

Zu viel Rum – mit oder ohne h – ist schon vielen
nicht gut bekommen.

Bildung ist eine Speise, die uns ewig nährt
und dem Denken neue Wege sucht.

Im Dickicht unseres Erinnerns
verlieren sich die Wege der Tränen
.

Zeit lehrt - Zeit bekehrt.

Kritik ist keineswegs zu vergleichen mit einem Angriff
und demzufolge ist jeglicher Gegenangriff
eine absolut unpassende Reaktion.

Kritik hat zwei Seiten, eine gute und eine schlechte.
Die schlechte: Sie tut weh. Das muss man aushalten.
Die gute: Gedankengänge werden frei gepustet.
Denken aus neuen Gesichtswinkeln wird möglich
und Überdenken des eigenen Tuns schadet nicht.
Im Gegenteil!

Lieber ein klein wenig zu weit gehen,
als nur auf der Stelle zu treten.

Wer sich inmitten der Esel verbeugt,
ist wahrscheinlich selbst einer.

Solange zwei ihre Ringe schon tragen mögen,
die Zuwendung muss immer wieder neu geübt werden.

Wenn zwei ihren Bund mit Ringen besiegeln,
so ist das nur der Anfang eines Versuchs,
irgendwann gemeinsam anzukommen.

Wer schnell Eindruck schinden will,
putzt zuerst seine Fassade.

Wer sich nur mit eigenen Federn schmückt,
muss nicht befürchten, eines Tages Federn zu lassen.

Manche werden nur munter,
wenn ein fetter Happen vor ihrer Nase schwebt.

Wer das Höchste anstrebt,
wird mit Sicherheit die Hälfte erreichen.
Wer nur die Hälfte anstrebt, geht unter Umständen leer aus.

Auch auf der Sonnenseite des Lebens
zeichnen die Schatten ihre Spur.

Heutzutage ist das Klima aufgeputzt wie eine Hure –
egal zu welcher Zeit, immer auffällig,
immer aus dem Rahmen fallend.

Die Menschen haben sich den Traum vom Fliegen erfüllt,
aber manche haben ein ausgeprägtes Talent entwickelt,
stets in den Dreck zu fliegen.

Die Menschen erobern den Himmel und schaden ihm.
Die Vögel erobern den Himmel und zieren ihn.

Jeder schöpft die Kraft aus seinen Wurzeln.

Stehst du allein auf weiter Flur, musst du den Blitz fürchten.

Nicht auf jeder Bank lässt sich gut ruhen.

Ich gehöre mir selbst. Dieser Besitz ist nicht übertragbar.

Bewundernswerter Baum:
Das ganze Leben lang auf einer Stelle stehen und dennoch
so weit nach oben kommen.

Ab und zu sollte man zurückschauen um zu sehen,
wie weit man vorangekommen ist.

Die vermeintlichen Vorwärtsstrategen
sind oft nur Wendehälse im Rückwärtsgang.

Ist ein Ganzes erst zersplittert, nützt der beste Kleister nichts.

Die Gesundheitspolitik öffnet dem Tod die Tür.

Es genügt nicht, ein Herz zu haben, man muss es auch zeigen.

Über schwankende Brücken kann dich nur die Liebe tragen.

Solange du einen erfahrenen Freund an deiner Seite weißt,
muss dir vor dem Sprung ins kalte Wasser nicht bange sein.

Ein Geflecht von Lügen zu entwirren ist manchmal leichter,
als einer einzigen Wahrheit ins Gesicht zu sehen.

Gar mancher will hoch hinaus und merkt zu spät,
dass er unten bei seinesgleichen
besser aufgehoben gewesen wäre.

Kleine Fische schlüpfen durchs Netz.
Bei den Menschen ist es meist umgekehrt:
Die Kleinen werden gefangen, die Großen entkommen.

Unsere Träume und Hoffnungen lassen uns die Realität ertragen.

Wer rechtzeitig lernt, gegen heftige Wogen des Lebens
zu steuern, kommt dem Notfall zuvor.

Geduld und Ungeduld heben sich nicht gegenseitig auf.
Nur mit beiden kommt man voran.

Halte dich fern von Besserwissern, denn sie sind nicht daran interessiert, dich besser oder wissender zu machen.

Zehn gütige Worte sind eine Kleinigkeit,
doch riesig ihre mögliche Wirkung.

Es genügt nicht nur, seidene Kraniche zu falten,
um das Gespenst der Gegenwart zu Fall zu bringen.

Bürokratie – gestohlene Lebenszeit!

Wer ständig nachtragend ist, bricht eines Tages unweigerlich unter seiner Traglast zusammen.

Hinter bloßen Vermutungen finden sich die falschen Urteile.

Wer zwei linke Hände hat, kann nichts Rechtes tun.

 Wer nicht NEIN sagen kann,
muss nicht zwangsläufig ein JA-Sager sein.

 Aus Niederlagen wachsen neue Kräfte.

 Ein bescheidener Mensch muss nicht unbedingt
anspruchslos sein. Wer bescheiden ist, stellt an sich selbst
meist die höchsten Ansprüche.

Wenn deine Zeit nicht hinten und nicht vorne reicht,
dann lass dir welche schenken.

Wer viele Freunde hat, hat wenig Zeit.

Wer viele Freunde hat, hat keine Langeweile.

Wer Zeit sparen will, muss sich zunächst die Zeit nehmen, dieselbe zu planen.

Kreative wünschen sich nichts sehnlicher, als dass ihr Tag
26 Stunden hätte oder ein paar mehr.

Spontane Menschen verschwenden oft ihre Zeit, aber
während der Verschwendungsphase regenerieren sie ihre Kräfte, um danach effektiver mit ihrer Zeit umgehen zu können.

Applaudiere keiner Ordnung, die Bomben steuert
und Leben missachtet.

Wer mutig durch das Leben schreitet, kräftig gegensteuert und Gefahren unbeschadet überholt, verdient Bewunderung.

Ordnung – überholt
Fehler - heftig
Notfall - vorprogrammiert
Fragen - dringend reif
Bilanz – bitter:
Jugend Ost flüchtet nach West.

Wer sein Denken abschaltet, muss sich nicht wundern,
wenn andere für ihn denken.

Einsatz und Mühe sind Impulse zum Glück.

In einer Welt ohne Hass sind deine Gefährten bunte Vögel,
die unendliche Freiheit auf ihren Schwingen.

Es ist kein Geheimnis, wie faszinierende Tage gelingen:
Zuerst ergreife das Ruder und halte es
fortan in Bewegung!

Der Dichter hütet seine Geheimnisse, setzt seine Zeichen,
übt sich in endloser Geduld und Ungeduld,
entgleitet in faszinierende Träume,
vergewaltigt seine Tage und Nächte und vergisst manchmal,
sein schweißnasses Hemd zu wechseln.

Wer seinem Leben eine feste Ordnung gibt,
kommt leichter durch den Tag.

Genieße die Anwesenheit einer Person, die dir zuhören kann.

Die an Zärtlichkeit und Güte sparen,
werden vor schlafenden Ohren reden.

Alle Jahre wieder:
Kerzenschimmer, Lichterströme, Orgelklänge, frohes Fest.
Aber die Taube beklagt sich.

Mit müdem Kopf ist Denken kein Genuss.

Die sich nicht vorsehen, haben oft das Nachsehen.

Die nie nachgeben, wollen vorgeben, stets im Recht zu sein.

Der Perfektionist wählt als Opfer sich selbst.

Trotz der Schinderei beim Putzen – selten Dank
und wenig Nutzen!

Die besten Mittel gegen Müdigkeit sind kaltes Wasser,
frischer Wind oder ein erholsamer Kurzschlaf.

Ein Gedanke zur Nacht wird oft zur Tat des Tages.

Falls du vergisst, während der Lehrzeit zu fragen,
holen dich die Fragen im Leben wieder ein.

Du musst das Ufer sichern, denn dein Hut könnte nass werden, wenn die Wasser steigen.

Der beste Tod ist höllisch grausam nur zu denen,
die zurückbleiben.

Du begräbst deinen Partner,
fassungslos beklagst du seinen Weggang,
bestattest dein Lächeln mit hinzu,
so grenzenlos ohnmächtig vor dem Tod.

Hässlich ist einer nur dann, wenn er sich selbst hässlich macht.

Ich ziehe den Hut vor einem,
der mit 60 sein Abitur nachholt, sich mit 70 einen PC kauft und sich an der Volkshochschule zum Computerlehrgang anmeldet, der mit 80 das Schwimmen erlernt, der mit 90 noch seine Schulgedichte fehlerfrei aufsagen kann und mit 100 alle Namen seiner Kinder, Enkel, Urenkel und Ururenkel im Kopf hat
und von keinem den Geburtstag vergisst.

Einige, die Arbeit haben, ersaufen darin,
einige, die keine haben, saufen oder ersäufen sich.

Gegen die Wahrheit werden Heere von Lügen getrieben.

Wahrheit und Realität sind wie Zwillinge. Alles, was von der Realität abweicht, weicht auch von der Wahrheit ab.

Keiner wird danach gefragt, ob der Euro ihm behagt.

Lieber ein paar Haare verlieren als gleich den ganzen Kopf.

Wer sein Gesicht verliert, braucht oft lange,
bis er es wieder findet.

Wenn du die Sorgen der anderen fühlen kannst,
werden die eigenen klein.

Irre nützlich sind die Wunderstunden der Neugier
am Wege des Kindes.

Wer Rat braucht und ihn ständig sucht,
wächst über sein Alter hinaus.

Wenn die Reichen im Reichtum ertrinken – lass sie untergehen.

Liebe braucht Nähe und Ferne.

Hin und wieder ist es nützlich, einen Fehler zu machen,
doch sollte man keinen wiederholen.

Die Vorstellungskraft des Menschen ist begrenzt.
Nur wer selbst auf die Schnauze fliegt, weiß, wie weh es tut.

Im Dunkel der Erde spürt das Saatkorn das Licht.

Wer sich nicht an kleinen Dingen erfreuen kann,
dem bleiben die großen Freuden verborgen.

Wem die Neugier nicht abhanden kommt,
dem eröffnen sich neue Wege.

Lieber eine behagliche Wohnung als eine sterile.

Lieber ein wenig Staub in der Wohnung als Staub im Gehirn.

Der erste Versuch, der erste Schritt ist schon
der Anfang einer Veränderung.

Neues erlernen, den Schatten überspringen, bewirkt Entwicklung.

Das wertvollste Geschenk: Zeit für den anderen.

Gewännest du eine Million –
ach, so viele kämen zum Gratulieren,
ihr ärmliches Dasein bejammernd.

Die Zeit verfolgen in fließenden Bahnen – Mensch sein,
solange du atmest.

Deine Taten sagen dem Freund,
ob du seiner Freundschaft wert bist.

Krieg ist ein Schauspiel, das trotz der Bombenerfolge durchfällt.

Nach einem Krieg verstecken sich die Verantwortlichen
 hinter den Schreien der verbrannten Erde.

Krieg und Hunger töten Millionen. Sieh hin!
Du wirst die Schuld erben.

Die mit Düsenjägern den Himmel zerschneiden,
werden eines Tages vor das Gericht der Vögel treten.

Bevor du ein Gewehr holst, lerne zu reden!

Mit mächtiger Mache macht Macht Mächtige mächtiger.

Willst du die Leiter hinauf klettern, prüfe jede einzelne Sprosse.

Wer hoch hinaus will, muss schwindelfrei sein.

Wer die Macht hat, macht ein kluges Gesicht.

Nicht nur die am Rande stehen,
können am Rande des Abgrunds sein.

Dornen und Anstrengungen im Staub richten auf.

Ins Wasser geworfen lernst du schwimmen,
in den Staub gestoßen lernst du, dich aufzurichten.

Die Elenden kann kein Prophet belügen.

Ein Revolutionär nimmt diejenigen mit,
die sich in Staub und Ketten aufrichten.

Beklage nicht die Stille zwischen den Worten.
Sie sagt dir oft mehr, als du denkst.

Ein guter Lehrer stellt sich jeden Tag selbst auf den Prüfstand.

Was sagt ein guter Pädagoge seinen Schülern zum Abschied?
„Habt Dank! Ihr wart meine besten Lehrer."

 Kinder gehen zur Schule, um Fehler zu machen,
aus denen sie lernen.

Ein Lehrer muss wie kein anderer
selbst noch ein großes Kind sein.

Soll das Wissen über die Unwissenheit triumphieren,
schiebe keine Frage weit weg.

Es ist nicht recht, dass Rechtlose, die im Recht sind,
kein Recht finden und ihre Rechte nicht wahrnehmen können,
weil der Gesetzgeber sich oft die unrechten Leute aussucht,
deren Rechte er in schöne Paragraphen presst.
Aber von Rechts wegen ist dies rechtens oder recht und billig.
Es geschieht uns recht, weil wir zu wenig rechten für die
Gerechtigkeit und gegen die, die Unrecht tun.

Es kommt nicht darauf an, wie viel einer tut,
sondern wie gut er es tut.
Am besten ist jedoch, er tut viel Gutes.

Wenn du kannst, reiche dem, der dich gekränkt oder verletzt hat,
eine Rose und du wirst staunen, was geschieht.

Wer nicht verzeihen kann, bestraft sich selbst.

Lasst keine Blitze auf Wunden enden.

Der Alltag begräbt die Schreie der Frauen
und schichtet Steine darauf.

Lebendige Kunst kennt keine Schranken.

Wer Verzweiflung wandeln kann in Freude,
dem ist keine Aufgabe zu groß.

Berge alle deine unversehrten Stunden, ehe du sie vergisst.

Der Tod löscht ein Leben immer nur zu seiner Stunde.

Besser mit der Zeit gehen als beizeiten gehen.

Wer jeden Tag eine runde Stunde zu seiner Verfügung hat,
dem ist der Tag nicht lang.

Schütte keinen Becher aus,
ehe du ihn zuvor dem Durstenden reichst.

Wenn dir keiner das Wasser reichen kann,
gib den anderen zu trinken.

Bevor die Elenden das Lachen wieder lernen,
müssen Millionäre erst ihre Westen ausschütteln.

Baue ein Haus davon, statt mit den Steinen zu werfen!

Diebe scheinen Flügel zu haben, deshalb läuft man ihnen nach,
ohne sie einzuholen.

Seit meiner Jugend träume ich vergeblich davon,
eine Aufgabe könnte einfach geworden sein.

Im Spiegel meiner Zeit sehe ich unten Angst, Zorn und
mühsame Stunden und oberhalb maßlose Überfülle.

Erzähle niemandem davon, wenn du etwas besitzt,
was kein anderer hat.

Ein PC ist das leuchtende Schaufenster meiner Seele.

Lache keinen Verlierer aus.
Sein Weinen könnte in deinen Ohren bleiben.

Denke, streite, dichte, schreibe - mindestens so lange,
bis deine Text gewordenen Torheiten einem einzigen behagen.

Setze dein Ich hintan, doch stelle keines deiner Prinzipien zurück.

Auch Verlierer können gewinnen, vorausgesetzt, sie streiten.

Erfolge gedeihen nicht durch Begabung allein.
Zuvor steht die Mühe.

Wenn sich Frau und Mann zu weit voneinander entfernt haben, steht eines fest: Sie können sich nicht mehr riechen.

Die Eifersucht ist wie ein Spion, der etwas sucht, wo nichts ist.

Eifersucht zerstört jede Partnerschaft.
Sie ist der Skorpion, der den Hals hochsteigt.

Wer Umsicht besitzt und sein Haus verschließt,
braucht die Elster nicht zu fürchten.

Wer von Jugend an Sprachen lernt, erreicht jedes ferne Ufer.

Wer einer reichen Sprache Bedeutung beimisst,
dem öffnen sich alle Türen.

Der Not gehorchend werden Zaghafte stark.

Vertraue keinem Anschein, keiner Vermutung!
Schärfe dein Ohr, sobald sich unweit die Zweige krümmen.

Vertraue keinem, der Steine wirft und Splitter züchtet.

Sage nie zu einem, der gern Zwiebeln isst: „Gib Gas!"

Einer mit kleinem Mund kann auch ein Großmaul sein.

Wenn dir einer in den Rücken fällt,
dann lasse ihn hinter dir liegen.

Wenn einer unbedingt mit dem Kopf durch die Wand will,
weiß er mit Sicherheit, was sich dahinter verbirgt.

Wer zu viel Dampf ablässt, soll sich nicht wundern,
wenn ihn keiner mehr sehen kann.

Deine Freunde suche unter denen,
die dir gelegentlich widersprechen.

Wen der Schuh drückt, soll dem Schuster nicht zürnen.

Schnell ist einer durchschaut,
der anderen nur etwas vormachen kann, ohne es vorzuleben.

Wenn dein Gegner nur auf der Stelle tritt,
dann rühme dich nicht, ihn überholt zu haben.

Wer mit den Augen reden kann, spart die Worte.

Wenn du dein Feld nicht bewachst, werden andere abernten.

Streit und Zwietracht füllen dem Teufel die Hölle.

Wenn die Beutel ohne Geld sind,
musst du es aus den Truhen holen.

Flieh keiner Pflicht dieses Tages,
wenn du die Sturmgewitter der sterbenden Ordnung erwartest.

Die sich keinem Sturmgewitter beugen,
werden außer der Pflicht heitere Tage haben.

Keine beste Absicht, nur der unverhüllte Wille ruft die Tat.

Wenn Dunkelheit die Sicht verweigert,
sieht keiner den Kern der Dinge.

Wenn einer die Zeit retten will, verweigert er keine Taten.

Falls du die Liebe findest, baue ein Nest.

Wer die Liebe lehrt, macht mattgraue Tage bunt.

Einkehren sollt ihr, wo die Liebe ein Nest hat.

Erst der Abend bezahlt mit Liebe.

Keiner findet aus der Dunkelheit, wenn er nicht liebt.

Wenn einer keine unscheinbare graue Person sein will,
beschneidet er die Zeit der Dunkelheit.

Verweigere deiner Zeit nicht die Stimme der Vernunft.

Willst du ein Geheimnis ergründen,
suche den unverhüllten Kern der Dinge.

Kinder brauchen eine Perspektive und
nicht erst morgen Liebe und Tat.

Das ist der Trennungspreis der Eltern:
die stummen Schreie ihrer Kinder bis in deren Träume hinein.

Eltern, die unentwegt sich mühend Geduld haben,
deren Same geht sicher gut auf.

Keine Elster gibt ihr gestohlenes Silber freiwillig heraus.

Wenn du von Wundern träumst,
statt unentwegt der Pflicht zu dienen, erwarte keinen Preis!

Aus einem Meer köstlicher Worte sprüht ein gutes Buch
unentwegt Licht in die Dämmerung.

Solange du nur von Lichtblicken träumst,
das Licht aber nicht selber anknipst,
beschwere dich nicht über die schlechte Sicht!

Auch wenn du keinen Cent besitzt, kannst du reich sein,
reich an Herzensbildung und Worten der Liebe.

Die ihr Geld gehäuft und sicher verwahrt haben,
erröten nie, wenn sie euch hintanhalten.

Soll die Erde gesunden,
bedeckt ihre Wunden mit dem Tau der Rosenblüten.

Haltet die Augen offen, wenn der Tod umgeht.
Seine Sichel sucht zuerst das Haupt der Schwachen.

Die kein Geld haben,
stehen ganz vorn in der Schlange vor dem Totenreich.

Von oben kannst du alles besser überblicken. -
Wie kommt es aber, dass diejenigen, die ganz oben sind,
den Überblick verlieren? - Weil sie dort oben den Boden unter ihren Füßen nicht mehr spüren.

Dunkle Schatten tanzen über der Gegenwart.
Wer spielt die Musik?

Zerre ihn ins Licht, den,
der wie ein dunkler Schatten über Leichen geht.

Ein flüchtiger Schatten holt dich immer wieder ein.

Frauen haben ein Schattendasein gehabt.
Seit der Gegenwart ist diese Rolle fast wie ehedem.

Weise ist einer erst dann,
wenn er seine strahlende Frau wie einen Rubin hütet.

Willst du gut schreiben, dann tauche zuvor die Fantasie
in faszinierende Farben ein!

Wirke rastlos dem Hass entgegen, ehe er Samen trägt.

Helfe willig wo du kannst, aber erwarte keinen Dank.

Du kannst keinen Sieg erkämpfen, ohne den Horizont zu weiten.

Meine Bettdecke darfst du wenden,
niemals jedoch meinen Willen und den Geist.

Wer oft zweifelt, denkt viel.

Stifte dem Abend einen Blütenwein und danke dem Tag!

Binde jeden Abend einen Kranz von Poesie,
ehe die Stunden fliehen.

Traue nicht blind dem äußeren Anschein.
Lass ab von jeglichem Verdacht!
Ungeachtet, was andere berichten,
bewahre dir deine Umsicht und einen klaren Verstand.

Wer Hoffnung besitzt, dem heilen die Wunden,
aber ohne sie gesundet kein Mensch.

Wem das Geld auf Nimmerwiedersehen nur so zerrinnt,
dessen Anker wird keinen Grund sichten.

Wer sein Geld zum Fenster hinauswirft, muss sich nicht wundern, wenn es der Wind davonträgt.

Wer kein Lachen in seinen Augen trägt,
dem verdorren die Gärten.

Ein gütig Weib,
das dem Manne nachtschwarze Erinnerungen zerzaust
und die köstlichsten Wunder lüftet,
steht nicht an jeder Ecke.

Wer nicht in die Zukunft schaut, den holt die Vergangenheit ein.

Die Größe eines Menschen wird nicht in Zentimetern gemessen.

Kleine Leute haben manchmal mehr Größe als große.

Nicht alle, die baden gehen, werden nass.

Wenn einer nichts besitzt, kann er nur sich selbst verschenken.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass arme Leute
oft mehr zu verschenken haben als wohlhabende:
einen Rat, ein Lächeln, gute Worte oder selbst ihr letztes Hemd.

Wer keinen Ballast abwerfen kann, der trägt schwer.

Wenn einer die Hoffnung verliert, verliert er auch seine Träume.

Ein System, das Furie geworden Menschen zerzaust, sie höhlt,
schleift, reißt und gering schätzt, tötet sich eines Tages selbst.

Wer keine reine Weste hat,
soll nicht auf den Schmutz der anderen zeigen.

Ohne Wiedersehen und Hoffnung versinken, nachtschwarz geworden, die Erinnerungen,
wie wenn Anker keinen Grund mehr sichten.

Wer strauchelt, muss nicht gleich fallen.

Wer das Alter nicht achtet, hat die Jugend nicht gepachtet.

Wer bis zum Alter das Kind in sich spürt, bleibt länger gesund.

Wenn du deine Fragen nicht an den Mann bringen kannst,
dann frag eine Frau!

Geniere dich nie, du selbst zu sein.

Wenn du herausfinden willst,
ob einer geizig oder nur sparsam ist  -  ganz einfach:
Der Sparsame ist nur geizig zu sich selbst,
er macht anderen Geschenke.

Wenn du endlich alle Prüfungen bestanden und das Diplom in der
Tasche hast, beginnen die unzähligen Prüfungen des Lebens.

Ein Bad aus Schweiß wäscht die Seele rein.

Einreißen ist leichter als aufbauen.

Wer sich teilnahmslos gefällt und seinen Tag ertränkt,
dem bleibt das Lachen im Halse stecken.

Erobere den Weg durch die Dunkelheit, bevor dein Mut schmilzt.

Ordne dich dem Anspruch deiner Ziele unter
und du bewegst etwas.

Wer keine Zeichen setzen kann, sollte nicht vorangehen.

Bevor du deinen Schweiß abwaschen kannst, spürst du die Mühen.

Nur wenige Menschen besitzen die Gabe zu sehen,
wenn einer hinter seiner Ausgelassenheit weint.

Wenn du den Morgen freudig begrüßt,
besitzt du einen langen, satten Tag.

Ein Hauch Entschlossenheit vervielfältigt sich,
wenn dich jemand liebt.

Verliere keine deiner Stunden! Niemand gibt sie im Fundbüro ab.

Ringe jeder mühsamen Stunde ein Lächeln ab!

Nimmst du dir die Zeit, das Unrecht zu benennen,
wird dein Hals vom Reden wund.

Sagt dir einer ein einziges winziges Lob,
verdoppeln sich deine Kräfte.

Beklage das Leben nicht, repariere es!

Bevor sich ein Wetter wendet, spürt es die Schwalbe.

Wer seine Falten nicht zeigen will, hat etwas zu verbergen.

Nach oben

 

© Karin Heinrich

Es ist möglich, dass sich das in Jahrzehnten Gelesene und Erlebte oder jahrhundertealte Volksweisheiten in mir so verinnerlicht haben, dass es mir nicht bewusst ist, das vorab Geschriebene sei nicht meine Schöpfung. Für Kritik und Hinweise bin ich Ihnen dankbar.